Archive for the ‘ Mendoza ’ Category

Mendoza

Endlich ging es nochmal nach Mendoza. Diesmal nicht um weiter zu fahren, sondern um dort die Umgebung zu genießen.

Los gings mit einem Tag Verspätung am Samstag Abend im komfortablen (Lüge!) Kleinbus, so dass wir dann am Sonntag morgen in der Weinhauptstadt Argentiniens ankamen. Dort gings dann aber nicht in die Weingüter (die Sonntags geschlossen sind), sondern erstmal zum Rafting. War zwar nicht der beste Zeitpunkt für Rafting auf dem Río Mendoza, so dass es streckenweise bisschen gemütlicher zu ging, aber hat auf jeden Fall Spaß gemacht und sollte man glaub öfters machen.

Plaza España in Mendoza bei Nacht

Am nächsten Tag gings dann zum Touri-Highlight schlechthin in Mendoza: Mit Fahrrädern Weingüter abklappern und Weine testen. Ein Spaß für die ganze Familie ;-) Außerdem das erstem Mal mit nem Tandem unterwegs gewesen.

Nach einer kurzen Nacht gings dann zum zweiten Mal den Aconcagua angucken. Diesmal haben wir aber auch ne kleine Wanderung gemacht und ein bisschen dort in der Sonne gepennt. -> Sonnenbrand im Gesicht.

jeder hat sein Plätzchen gefunden

Danach haben wir dann noch an einer natürlichen Brücke gestoppt (Puente del Inca), die recht intressant aussieht, aber wegen Einsturzgefahr leider nicht mehr betreten werden darf.

natürliche Brücke mit verlassenem Hotel

Da wir uns nicht zu sehr stressen wollten, haben wir die Reise kurzfristig um einen Tag verlängert und waren dann am letzten Tag noch in einem Thermalbad, das herrlich in einem Tag gelegen zu Sonnenbrand einlädt. Hab also mal wieder nen roten Rücken…

sehr schön angelegtes Thermalbad

… und es wird schon wieder die nächste Reise geplant ;-)

boarden…

Yeah, ich habs geschafft! Ich war boarden in den Anden!!!

Aber ganz so einfach wars dann doch nicht ;-)

Von Freitag auf Samstag bin ich nach Mendoza gefahren und hab mir das nette Städtchen ein bisschen angeguckt. Mendoza ist für seine Weine bekannt (fast alle argentinischen Weine kommen aus Mendoza) und außerdem die letzte große Stadt vor den Anden. Außenrum ist eigentlich Wüste, aber die Mendociner haben es im Griff, mit vielen Kanälen ihre grüne Stadt zu bewässern. Zu meiner Schande hab ich dort keinen Wein getrunken, aber ich denk, das werd ich noch irgendwann nachholen.

Von Mendoza gings dann weiter nach Penitentes einem Skiort nahe der Grenze zu Chile. Dort angekommen sah ich folgendes:

hier wollte ich boarden

rechte Hälfte des Ortes

linke Hälfte des Ortes

Kurz gesagt: Ein verschlafenes Kaff in den Bergen, wo vielleicht mal bisschen was los ist, wenn Schnee liegt… es gab aber keinen Schnee….
Gut, die Einwohner (ja es gibt ein paar) meinten dann, dass es 30 km weiter in Chile Schnee gäbe.
Als ich versuchte, am Abend noch rüber zu trampen, war der einzige Erfolg dieser Sonnenuntergang:

Zum Glück hatte dann wenigstens das Hotel offen – das Hostel, das ich gebucht hatte war geschlossen – und ich konnte da übernachten.

Am nächsten Tag hat mich dann n netter Trucker mitgenommen nach Chile. Da der früher mal sowas wie n Bergführer am Aconcagua war, hat er mir einige interessante Sachen erzählt.

das weiße im Hintergrund ist der höchste Berg Amerikas (Aconcagua, 6962m)

schlechte Sicht in Chile

Hinterm Tunnel war das Wetter dann auch gleich ganz anders (Wolken stauen sich halt am Gebirge) und es war auch gleich mehr Schnee da, wenn auch nicht ganz so viel wie erhofft.

Der Kerl hat mich dann an einem “Ort” rausgelassen, der sich “Portillo” nennt und aus Hotel, Unterkünften für die Beschäftigten und den Liften besteht – ahja, noch n alter Bahnhof…

Sonntag war das Wetter eher bescheiden, ziemlich bewölkt und gegen Spätnachmittag hat es dann auch leicht angefangen zu schneien, aber dafür war der Montag herrlich. Sonne pur und weiße Hänge! Hat richtig Spaß gemacht, auch wenn es nicht allzuviele Pisten gibt. Ist halt alles ein bisschen kleiner und rückständiger als ich es von Europa gewohnt bin.

Am zweiten Tag bin ich dann aber um 2 wieder abgereist, da ich meinen Bus von Mendoza nach Córdoba noch kriegen wollte. Hat dann auch alles funktioniert und ich bin heute morgen kurz vor Córdoba aufgewacht und konnte den Sonnenaufgang genießen.

der Bus von innen (cama)