GRACIAS chicos!

Amigos! Quiero decir GRACIAS!

  • GRACIAS por muchas horas juntos, muchas horas con mucha diversión!
  • GRACIAS por hacer asado!
  • GRACIAS por tomar Fernet!
  • GRACIAS también por tomar “cerveza” juntos! :P
  • GRACIAS por salir a bailar y por enseñarme bailar (un poquito)!
  • GRACIAS por pasar toda la noche!
  • GRACIAS por viajar conmigo!
  • GRACIAS por muchisimas horas lindas en puta camioneta Jennifer!
  • GRACIAS por ayudarme cuando tuve problemas!
  • GRACIAS por mostrarme lugares lindos y paisajes hermosos!
  • GRACIAS por cocinar juntos (sea pasta con salsa de mierda o otra cosa :P )!
  • GRACIAS por lavar la mierda!
  • GRACIAS por caminar por el centro!
  • GRACIAS por boludear!
  • GRACIAS por mirar partidos de fútbol juntos!
  • GRACIAS por jugar al fútbol el domingo o los otros días!
  • GRACIAS por pasar tiempo al pedo!
  • GRACIAS por pasar las horas en la facu con ustedes!
  • GRACIAS por descansar (de mi vida dura :P ) en Parque Sarmiento!
  • GRACIAS por ir al río!
  • GRACIAS por meterse en la pileta!
  • GRACIAS por sacar tantas fotos!
  • GRACIAS por quererme todos los días (al menos lo dijieron todos los días :) )!
  • GRACIAS por enseñarme castellano (sea mexicano, colombiano, argentino o cordobes)!
  • GRACIAS por reír mucho!
  • GRACIAS por ser amigo!

Hice muchos amigos nuevos en un tiempo muy corto pero en un tiempo que viví muy intensamente. Nunca antes hubo un medio año con tantas nuevas experiencias para mi y supongo que nunca más volverá algo asi. El día de mi último asado me emocionó por tanta gente que vino para saludarme. Fueron unos 30 chicos comiendo asado y tomando Fernet por mi – que honor! Ahí en la terraza no me di cuenta de eso por todo el estrés que tuve con la mochila y las últimas cosas que había que hacer pero en el colectivo realicé que fue uno de mis asados los más lindos y que en este momento de la salida dejé muchos amigos. A todos ustedes que dejé en la terraza y también a todos ustedes que ya habían vuelto a sus países los espero a ver un día de nuevo aún sé que no puedo verlos para mucho tiempo. :(

Luego tuve unas horas aburridas en Buenos Aires y un vuelo lindo y tranquilo hacia Frankfurt. Con muchas horas a pensar en que pasó los últimos meses – que horrible tener tanto tiempo para pensar.
Ya en Alemania en casa de mis padres estoy bien y en verdad fue re lindo ver mi familia y comer Brezeln y tomar Cerveza con amigos pero nada que ver con la buena onda de Córdoba. Vale la pena extrañar algunas cositas queridas para pasar un tiempo inolvidable con ustedes. :)

Un día volveré a Córdoba y espero que no falta mucho pero todavía no lo sé bien, hay que arreglar muchas cosas antes.
Hasta entonces les deseo el mejor! Que lo pasen bien en todos lados del mundo! ¡Suerte!

un abrazo fuerte

der Spaß ist vorbei …

Ja, manche werden es ja schon über facebook, Lästermäuler oder von mir direkt mit gekriegt haben: Die deutsche Kälte hat mich wieder!
Nachdem ich am letzten Montag in Buenos Aires bei 30°C in den Flieger gestiegen bin, bin ich am Dienstag 13h später in Frankfurt gelandet und nach einer kleinen Siesta von dort bis Stuttgart dann freundlich mit Brezel und Hefe-Weizen am Flughafen empfangen worden. Wusste schon gar nicht mehr WIE gut das Zeug schmeckt. :D

Allerdings komme ich hier nicht nur mit einem lachenden Auge an. Ich hab mich in den letzten sieben Monaten in ein Land, in die Leute und auch in die entspanntere Lebenseinstellung verliebt, so dass der Abschied dort wirklich schwer fiel. Es waren sieben Monate voller neuer Lebenserfahrungen, die ich wohl mein Leben lang nicht vergessen werde. Ich werde wohl noch ein Weilchen Córdoba vermissen – bis ich dann die Flugtickets für das nächste Wiedersehen in der Tasche hab ;) Momentan gibts für mich nur die Frage, wie lange das dauern wird. :)

Jetzt ist es aber wirklich auch schön, hier zu sein – auch wenn es noch ungewohnt kalt ist. ;-) Ich werde die nächsten Tage wieder in eine WG nach Esslingen ziehen und dann dort mein 4. Semester studieren. Nebenher versuche ich das zu genießen, was ich im fernen Argentinien vermisst habe sowie euch alle mal wieder zu sehen. Wer also ein paar freie Stunden hat, darf mich gern mal wieder anrufen (meine alte Handynummer funktioniert wieder) oder einfach vorbei kommen, ich freu mich!

nicht alles ist Sonnenschein

07.11.2010, 06:45, herrlicher Tag, ich bin gerade von einer schönen Party im Haus von Freunden heimgekommen. Herrliche Party, viele Freunde, viele Leute, zuviele Deutsche ;-) , ein Pool und gute Stimmung.

Naja, bis… … die ersten Leute sind schon gegangen (die Glücklichen), andere sind gerade dabei sich zu verabschieden, auf einmal Aufruhr vor der Tür…
Ich machs kurz: Ein argentinisches Paar war gerade auf dem Heimweg, ein paar Meter von der Party weg, da kommt ein Motorrad angefahren mit 2 jungen Männern, die versuchen dem Mädchen die Handtasche zu entreißen. Da sich der Argentinier, der mit dem Mädel unterwegs ist, zur Wehr setzt, wird ihm kurzer Hand ins Bein geschossen… quasi vor unserer Tür, hinter der die Party noch bei bester Laune war… die Motorradfahrer hauen ab, ein argentinischer Freund, der Medizin studiert hat, leistet erste Hilfe und versucht den Blutfluss zu stoppen bis Krankenwagen und Polizei kommen… wie es ihm geht, krieg ich ja vielleicht die nächsten Tage noch mit – ich hoffe gut.

Kurz darauf merken die Bewohner des Hauses, das irgendeiner der “Partygäste” es auf elektronische Geräte abgesehen hatte und mal schnell in die Zimmer ist um den ein oder anderen iPod mit zu nehmen.

Naja, das Ergebnis des ganzen: Die Party ist vorbei, die Stimmung bei allen am Tiefpunkt und uns wurde mal wieder gezeigt, dass Partys keines Falls nur fröhlich sind.
Ich könnt mich jetzt stundenlang darüber auslassen, was für eine Schweinerei das ist, auf einer Party unter Freunden (wie es geplant war) den Gastgeber aus zu rauben, aber ich will ja auch mal irgendwann schlafen. [...denkt euch meine unschönen Worte...]
Dazu wurde uns mal wieder gezeigt, dass Córdoba keineswegs sicher ist. Es ist wohl deutlich sicherer als die meisten lateinamerikanischen Städte, allerdings kannst du dir auch hier in einem Stadtviertel, das zwar nicht als das sicherste gilt, aber doch als eines der sicheren, mal schnell ne Kugel einfangen (bin ja froh, dass ich das nicht gesehen hab). Vielleicht ist es besser, in Zunkunft noch ein bisschen besser auf zu passen.

Da das für viele jetzt wohl ziemlich schockierend ist zu lesen und ich nicht will, dass ihr euch Sorgen macht, werd ich das erst im März, wenn ich (hoffentlich heil und gesund) zurück bin in Deutschland, veröffentlichen. Ich bin aber der Meinung, dass auch das ein Teil meiner Erfahrungen ist, die ich euch mitteilen will.

Bolivia

Nach Cuzco war unsere erste Station Copacabana am Titicacasee, wo wir dann auch gleich ins Boot gestiegen sind um zur Isla del Sol, der größten Insel im See, zu fahren. Ich mach es kurz: die Landschaft ist wunderschön, wenn auch ganz anders als bei Machu Picchu, der Sonnenuntergang war blau, die Nacht kalt und die Menschen sind unfreundlich. Die Leute dort scheinen den Tourismus nicht so richtig zu mögen oder zu verstehen. Sie verlangen zwar Geld für Alles (z.B. verlangten sie auf einem Wanderweg vom Norden zum Süden der Insel – 3h zu Fuß – an 3 verschiedenen Stellen Wegzoll) bieten aber überhaupt gar keinen Service. Und mit Service meine ich nicht, dass sie mir das Frühstück ans Bett bringen sollen, sondern es wäre schon schön, wenn die Verkäuferin vom kleinen Hamburger-Stand an der Straße einfach nur normal mit mir reden würde wenn ich einen Hamburger bestelle und frage wieviel er denn kostet.
Wir sind auch später in Bolivien noch ein paar Mal dumm angemacht worden, nur weil wir was zu essen wollten – ist ‘n komisches unzufriedenes Völkchen.
Naja, wir haben dann dort eine Nacht in einem schäbigen “Hostel” übernachtet und sind dann am nächsten Tag vom Nord-teil in den Süden gelaufen um dann dort das Boot zurück nach Copacabana zu nehmen. Und wie gesagt, die Landschaft ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

kurz vorm Sonnenuntergang auf der Isla del Sol

Von Copacabana gings dann direkt weiter nach “Nuestra Señora de La Paz” (dt: Unsere Frau des Friedens), kurz “La Paz”, dem Regierungssitz Boliviens – Hauptstadt ist das kleinere Sucre. Um die Stadt kurz zu beschreiben: Chaos! Unser Fahrer ist fast verrückt geworden bei der Suche nach einem Hostel. Um kurz auszuholen: die Argentinier fahren wie die Sau ohne jegliche Rücksicht. Die Peruaner sind aber noch schlimmer und drücken außerdem ständig auf die Hupe. Danach kommt dann Bolivien, wo sich Autos, Menschen, Busse, Motorräder und Lkws einfach nur irgendwie vermischen. Man sollte also immer mit mindestens 4 Augen, 4 offenen Ohren und einem guten Einschätzungsvermögen für Geschwindigkeit unterwegs sein. Um heil anzukommen fehlt es dann nur noch an Glück oder göttlichem Beistand (in der Tat hat fast jedes Taxi nen Aufkleber der soviel sagt wie: “Gott fährt mit!”; dazu bekreuzigt sich der Fahrer bei der Abfahrt). Wenn auch knapp, aber wir haben überlebt!

unser Bus in La Paz

La Paz

In La Paz waren wir insgesamt 4 Nächte und haben die Tage mit Einkaufen, Cholitas Wrestling, im Coca-Museum und auf der gefährlichsten Straße der Welt verbracht. Die gefährlichste Straße der Welt – auf spanisch heißt sie “el camino de la muerte” (dt: die Straße des Todes) – ist deshalb so gefährlich, weil sie an vielen Stellen gerade so breit ist wie ein Fahrzeug und direkt neben der Straße es bis zu 500m runter geht. Als sie noch die einzige Verbindungsstraße auf dieser Strecke war (bis 2006) sind dort im Schnitt jährlich 100 Menschen gestorben – natürlich gab es weit aus mehr Unfälle. Seit 2006 wird sie hauptsächtlich von Touris auf dem Mountainbike befahren, ist aber immernoch auch für den normalen Verkehr geöffnet und ab und zu nutzt sie auch ein Lkw-Fahrer, der sich ein paar Kilometer sparen will (die neue Straße ist deutlich länger). Naja, wir sind mit dem Fahrrad runter und es war ein rießen Spaß! Und keiner ist gestorben – von unserer Gruppe ist nicht mal einer gestürzt!

Auf 4700m gehts los ...

... 3500 Höhenmeter abwärts ... (hier auf einem neuen, ausgebauten Teilstück)

... durch Wasserfälle ...

... und Engpässe ...

... immer am Abgrund entlang.

atemberaubender Himmel bei der Abfahrt aus La Paz

Nach La Paz blieb uns dann nur noch eine interessante Stadt: Potosí.
Dort gibt es aber auch nur eine wirklich interessante Sache, die Silberminen. Potosí gilt als die höchst gelegene Stadt der Welt (4000m), hat aber seine goldenen bzw. silbernen Zeiten schon lange hinter sich. Zur Zeit als die Spanier hier reines Silber in großen Mengen aus dem Berg holten, hatte Potosí eine größere Bevölkerungsdichte als z.B. Paris oder New York. Heut bringen die armen Kumpel nur noch Gemische verschiedener Gesteine aus den Minen, können sich damit zwar gut ernähren, aber haben auch ein beschissenes Leben. Der Junge, mit dem wir uns im Innern unterhalten haben, ist in meinem Alter, sieht aber deutlich älter aus – und hat auch schon 5 Jahre in der Mine auf dem Buckel.
Nachdem wir kleine Geschenke (Coca-Blätter, 96%-Alkohol, filterlose Zigaretten, Saft und Handschuhe) sowie Dynamit gekauft hatten (bekommt man dort alles in jedem Kiosk) und ins Kauen des Coca-Blattes eingewiesen wurden, durften wir in die Mine. Die Kumpel mit den wir uns unterhalten haben, wollten danach auch nicht mehr arbeiten und haben sich deshalb auf ein längeres Schwätzchen mit ein bisschen Getränk (unser Geschenk) eingelassen. Das Gespräch über die Kumpel, die Minen, das Silber, die Coca-Pflanze und die Religion der Quechuas war brutal interessant, aber irgendwann waren wir alle mehr oder weniger besoffen und beschlossen noch das Dynamit zu zünden und sind dann wieder raus zu gehn.

vorm Eingang der Mine

glücklich mit Dynamit und Cocablatt zwischen den Zähnen :)

Wie bereits erwähnt war Potosí unsere letzte Station. Es ging dann zur Grenze und nach Jujuy, wo wir dann wegen Ölverlust an der Kupplung noch eine Nacht bleiben mussten. Als wir dann endlich nachts um halb 4 zu Hause in Córdoba ankamen, wurden wir mit einem Asado (das Fleisch in Peru und Bolivien ist nicht vergleichbar – dort ist man Hühnchen mit Reis) und Fernet (dem cordobeser Standardgetränk gemischt mit Cola und Eis) empfangen. Welch grandioser Abschluss einer unvergesslichen Reise!